Die Montagsfrage #14 – Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Scan (verschoben)

Kennt ihr das, wenn man irgendwie das Gefühl hat, eine Erkältung auszubrüten, die aber irgendwie noch nicht so ganz ausgebrochen ist? Da ist dieses Kratzen im Hals und ein bisschen Temperatur, aber ganz krank ist man irgendwie noch nicht. Ich kreuze jedenfalls momentan all meine Finger, dass demnächst nicht die Grippe oder sonst irgendetwas bei mir ausbricht, das kann ich in der Vorweihnachtszeit nämlich gar nicht gebrauchen. Aber da ich momentan immer noch bei meinen Eltern verweile, ist gut Sorge für meine Gesundheit getragen, Aussichten sind also optimistisch.

Ich hoffe sehr, dass ihr alle gesund und munter in die neue Woche starten könnt – und allen, die krank sind, wünsche ich gute Besserung und eine entspannte Adventszeit.

Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Bei meinem letzten Streifzug durch einen Buchladen bin ich das erste Mal seit einer halben Ewigkeit an der Kinderbuchabteilung vorbeigekommen. Und da lagen sie: Weihnachtsgeschichtsbände von Astrid Lindgren – ein absoluter Klassiker der Weihnachtsliteratur. Und außerdem Peterson und Findus und Harry Potter (sowieso wegen dem neusten Fantastic Beasts Teil groß aufgebaut) und all die anderen Weihnachtsgeschichten, von Hans Christian Andersen oder Charles Dickens. Und da kam mir die Idee für die heutige Frage. Was sind das eigentlich für Geschichten, Autoren oder buchspezifischen Rituale, die Weihnachten für euch so besonders machen? Und tja, was gibt es bitte Schöneres, als zum Beginn der Adventszeit einmal so richtig über traditionelle Weihnachtsgeschichten zu sprechen?

Für mich persönlich ist gerade in den letzten Jahren Harry Potter eine zentrale Weihnachtssache geworden, obwohl die Geschichte selbst ja per se gar nicht so viel mit Weihnachten zu tun hat. Aber Harry Potter ist für mich (wie für viele andere eben auch) ein Gefühl des Nach-Hause-Kommens und ich finde, dass es nichts gibt, was Weihnachten besser zusammenfasst. Wenn ich an Harry Potter denke, dann denke ich an die Lesenachmittage meiner Kindheit, wenn meine Mutter ein Buch nach dem nächsten vorgelesen hat, während es draußen kalt war und schon früh dunkel wurde. Das sind vielleicht die schönsten Erinnerungen meiner Kindheit — und desto älter ich werde und desto mehr ich von Zuhause entfernt bin und langsam mein eigenes Leben baue, desto mehr verbinde ich diese Erinnerungen mit der Vorweihnachtszeit und ordne Harry Potter als Weihnachtsbuch ein.

Die schönsten Weihnachtsgeschichten, in diesem Sinne, müssen also nicht unbedingt Geschichten rund um und über Weihnachten sein. Jedenfalls ist das in meinem Fall nicht so. Weihnachten heißt (meiner Meinung nach) vor allem, Zeit mit der Familie zu verbringen, zusammenzukommen, runter zu fahren, sich aufs Sofa zu kuscheln und die verrückte Welt vor dem Fenster einfach einen Moment zu ignorieren. Diese Art von Ruhe ist, alles in allem, ja doch wirklich der größte Luxus. Und nichts, wirklich nichts, keine Geschichte, keine Tradition, gar nichts, verkörpert das für mich wie Harry Potter und wie meine Mutter es gelesen hat — so vor zehn Jahren, mittlerweile. Das ist Adventszeit und Weihnachten pur. Und auch wenn ich manchmal bereue, die Bücher größtenteils nicht selbst gelesen, sondern vorgelesen bekommen zu haben — ich würde diese Erinnerungen gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.

Das ist es also, mein persönliches Weihnachtsbuch pur. Wie sieht es bei euch aus? Gibt es einen Klassiker (oder einen eher-nicht-so-Klassiker), der absolutes Weihnachtsfeeling einläutet? Lasst es mich wissen — und habt einen guten Start in den Dezember!

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47 Gedanken zu “Die Montagsfrage #14 – Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

  1. Huhu Antonia,

    da du die Frage heute nicht nur auf „richtige“ Weihnachtsbücher beziehst, konnte ich sogar antworten, obwohl ich nicht saisonal lese. Weihnachtlich sind für mich vor allem das Fantasy-Genre und der Klassiker der Weihnachtsliteratur schlechthin: „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens, die ich wirklich jedem/jeder ans Herz legen möchte. 🙂

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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  5. Huhu,

    ich antworte einfach hier, da die Frage gerade ständig auftaucht.

    harry Potter ist ja kein Buch aus meiner Kindheit oder Jugend. Ich habe die Reihe dreimal gelesen, aber ich wiederhole gerade die Filmreihe. Passt wirklich gut zu Weihnachten.

    Ich habe eigentlich keine Klassische Weihnachtsbücher, die ich immer wieder lese. Ich lese ein paar Weihnachtsbücher, aber neue. Tanja Janz oder Catherine Rider mag ich da zum Beispiel ganz gern.

    LG Corly

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  6. Liebe Antonia,

    Ich bin nicht der Lesertyp, der seine Bücherauswahl gezielt an die momentane Saison anpasst und somit im Sommer Strandlektüren und im Winter Weihnachtsbücher liest. Also fällt es mir schwer, ein wirkliches Weihnachtsbuch zu nennen, das ich immer wieder um Weihnachten herum lese. Was ich auf jeden Fall verstellen kann, ist das ich um die dunkle Jahreszeit immer sentimentale Anwandlungen bekomme und reflexartig zu schönen Kindergeschichten greifen und diese binch´-reading-mäßig rereade. Gerade für „Harry Potter“, Astrid Lindgren, Michael Ende, Ottfried Preußler, „Percy Jackson“ und „Gregor“ scheine ich sehr anfällig zu sein. 😉
    Ansonsten fällt mir spontan nur ein einziges Buch ein, das ich letztes Jahr um die Weihnachtszeit gelesen habe und welches ich definitiv als Weihnachtsbuch beschreiben würde: „Wintersong“ von S. Jae-Jones.
    Mehr zu dieser wundervollen Geschichte in meinem Beitrag:
    https://w0rdw0rld.blogspot.com/2018/12/montagsfrage-031218.html

    Liebe Grüße
    Sophia

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